„WhatsAppitis“ auf dem Vormarsch

Die Folgen ausufernder Nutzung digitaler Kommunikationsplattformen (Social „Mass“ Media), vorzugsweise über I-Phone, Tablets & co. werden gesellschaftlich zunehmend sichtbar. Ärzte warnen vor dem bisweilen bereits flächendeckend übermäßigen, jedoch noch stetig weiter steigenden, Gebrauch moderner Kommunikationsgeräte.

683950_web_R_by_Ute Mulder_pixelio.de(photo v. Ute Mulder / pixelio)

Sei es die exzessive Nutzung von Smartphones, welche zu Sehnenentzündung der Daumen bei übermäßiger Nutzung von Chatprogrammen (bspw. WhatsApp) führt oder der krumme Rücken, welcher durch längere Tabletnutzung unweigerlich eintritt, die gesundheitlichen Folgen stimmen die medizinische Fachwelt besorgt!

Unter Heilpraktikern wird eine Rundrückenhaltung mit einer erhöhten Gefahr für gefährliche Herz-Kreislauferkrankungen assoziiert. Diesen Faden weiter spinnend, behaupten nicht wenige, dass die digitale Welt und deren überbordende Nutzung die Lebenserwartung senkt, da die Gesundheitsrisiken ansteigen.

Was früher eine Schulter-Nacken-Verspannung war, wird im Fachjargon zum „Handynacken“ oder zur „I-Phone-Schulter“ oder zum „Tablet-Rücken“.

Das Kompetenzzentrum für Rückengesundheit empfiehlt deshalb die Grundregeln der Verhältnis- und Verhaltensprävention speziell im digitalen Zeitalter zu beachten. Z.B.:

-> häufige Positionswechsel beim Gebrauch von Tablet & Notebook

-> Ergonomische Möbel (Stehhocker, höhenverstellbare Arbeitsflächen, Aktivsitzmöbel) beim Arbeiten mit Tablet & Notebook nutzen

-> Telefonieren im Stehen, beim Gehen

Das Projekt „Kompetenzzentrum für Rückengesundheit MV“ ist bei der vital & physio GmbH in Rostock angesiedelt und wird vom EFRE (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) finanziell unterstützt.

 

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